| Schulentwicklung und Nachhaltigkeit | Günter Siehlmann |
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Wir suchen im Seminar Verknüpfungen der Perspektiven nachhaltiger Entwicklung mit denen innovativer Schulentwicklung. Im Rahmen erweiterter Gestaltungsautonomie sind Schulen angehalten, ihr Profil herauszuarbeiten. Dabei wird der schulische Profilbildungsprozess kontrovers diskutiert. Einerseits bietet er den Schulen insbesondere auf Basis der Schulprogrammarbeit die Möglichkeit, sich über die Schwerpunktsetzung des schulischen Entwicklungsprozesses gemeinsam zu verständigen. Andererseits dient die Profilbildung der Marktpositionierung durch zielgerichtetes Aufgreifen sich ausdifferenzierender Bildungsbedürfnisse und folgt Effizienzkriterien in Hinblick auf den Einsatz knapper werdender Ressourcen. In diesem Zusammenhang werden Fragen nach der Qualität von Schule, vergleichbaren Standards und Chancengleichheit aufgeworfen. Wir greifen diesen Hintergrund auf und schlagen vor, die Gestaltungsautonomie innovativ für die Entwicklung eines Profils „nachhaltige Entwicklung“ zu nutzen. Mit dem innovativen Charakter dieses Profils, das auf der Agenda 21 basiert und sich an der Zukunftsfähigkeit von Schule orientiert, lassen sich demokratische Prinzipien und Modernisierungsbestrebungen miteinander verbinden. |